Der Insider

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Endlich Untiefentonne auf der versunkenen antiken Mole
(28.9.2008)


Es hat lange gedauert und manche Yacht hat mit der Untiefe auf der versunkenen Mole vor dem Strand von Altinkum unangenehme Berührungen gehabt. Nachdem der touristisch entwickelte Ort 2007 Port of Entry wurde, ist nun auch für Sicherheit gesorgt.




Seit Frühjahr 2007 ist Altinkum (Didyma) Port of Entry
(2.4.2007)


In diesem Gebäude direkt am westseitigen Ufer der Bucht von Altinkum wurden in diesem Winter die Büroräume für Hafenbehörden, Passpolizei, Zoll und Quarantäne-Arzt eingerichtet. Ab April 07 nehmen diese ihren Dienst auf.



Hintergrund:
Jedes Jahr versuchen Menschen illegal über die Türkei nach Europa zu gelangen. Die offene türkische Küste und die nahegelegenen griechischen Inseln scheinen das ideale Revier für Menschenschmuggel zu sein. Die Türkei und Griechenland streiten sich seit langem über den Umgang mit Flüchtlingen, die versuchen, über die Türkei auf eine griechische Insel und damit in die EU zu kommen. In den letzten Jahre häuften sich Fälle, in denen Flüchtlinge von den griechischen Behörden in türkischen Hoheitsgewässern ausgesetzt wurden. Nachdem bekannt geworden war, dass die griechische Küstenwache einige Illegale und in der Nähe des türkischen Festlandes ins Wasser geworfen hatte und diese ertrunken waren, bestand dringendster Handlungsbedarf. Die Türkei baute ihre "Sahil Güvenlik"- (Küstenwache) Standorte in den Häfen entlang der Küste aus, um den Menschentransfer einzuschränken. Die Einrichtung einer Behördenstation in Altinkum gehört zu diesen erweiterten Maßnahmen, die auch den Yachten zugute kommt, denn nun kann man zwischen Bodrum und Kusadasi einen weiteren Port of Entry anlaufen, der das Kreuzen zwischen beiden Ländern erleichtert.


Die neue D-Marina (ab 2009) liegt ca zwei Kilometer weiter westlich vom Anleger Altinkum und der neuen Behörde; dies wird ein weiterer Grund für die Eröffnung dieses neuen Port of Entry sein.

Bei dieser Gelegenheit ist auch zu berichten, dass einige Umbauarbeiten am Strand von Altinkum erfolgt sind: Der Anleger für die Ausflugsboote wurde verbessert und eine Flanierstück aus Beton an diesen in östlicher Richtung angebaut. Zwischen Straße und "Flaniermeile" sollen Teegärten und kleine Minirestauarants entstehen. Die verbesserte Pier kann tagsüber in Abwesenheit der Ausflugsboote auch zeitweise von Yachten benutzt werden. Wassertiefe 2 bis 3 Meter. Vorsicht dennoch beim Rückwärtsanlegen. Die ebenfalls verbesserte nach Südost verlaufende Mole bleibt der Küstenwache sowie einklarierenden Fähren und Yachten vorbehalten.


Mehr über neue D-Marina Didyma

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