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Land-Urlaub am Meer und in der Stadt
Segler haben manchmal Lust ihr Schiff für ein, zwei oder auch mehr Tage zu vertäuen und an Land in Luxus zu schwelgen. Ein Insiderplatz für solche Lüste an der Küste ist das Euro
Hotel KISMET in Kusadasi. Die Yacht liegt direkt unter der Hotelterrasse, man kann beim Candellight-Dinner die Masten sehen. Vor allem aber kann man genießen. Und das in vollen Zügen.
Das Hotel hat 100 komfortabel eingerichtete Zimmer, alle mit Balkon und Blick auf's Meer und die Bäume im Hotelgarten. Der hoteleigene Strand ist beliebt wegen seines glasklaren Wassers und seiner Beachbar. In Kismets Lobbybar kommt man sich vor wie auf der Brücke eines großen Luxusliners. Das Hotelrestaurant bietet das auserlesene Spezialitäten aus der türkischen und internationalen Küche. Berühmte Könige, Künstler, Sportler, Schönheitsköniginnen und Politiker besuchen das Hotel immer wieder.
Preise: Single mit Frühstück $ 85.-, Double mit Frühstück $ 120,-, De Luxe mit Frühstück $ 180,-, Suite mit Frühstück $ 300.
Da die Anlage sehr beliebt ist, empfiehlt es sich im voraus zu buchen: Hotel KISMET **** Akyar Mevkii Turkmen Mah. 09400 Kusadasi / AYDIN, Tel : +90 256.618 12 90 (5 Lines,) Fax: +90 256.618 12 95 E-Mail: info@kismet.com.tr
Bodrum/Gümbet: VILLA YILDIZ für Crews mit Kindern Wer segeln will, gleichzeitig aber für die Kinder und die sie begleitenden Mütter ein Haus braucht, ist in Villa Yildiz bestens aufgehoben. Die Yacht (in Bodrum gechartert) ankert unten in der Bucht, die Kinder toben oben im Swimmingpool. Die Villa ist ein gepflegtes Feriendomizil (deutscher Eigner) im typischen Bodrumstil.
Beschreibung: Freistehendes, gut eingerichtetes Haus (78 m2) für max. 6 Personen. Erdgeschoß: Wohnraum mit offenem Kamin und integrierter Küche ca 36 m. Zwei Gästetoiletten, Terrasse mit Pergula/Sonnenschutz, Grillkamin und Sitzmöbel für sechs Personen, Servierwagen. Obergeschoß: Drei Schlafräume (zwei davon mit Meeresblick). Ein Bad mit Dusche/WC.
Lage: Das Haus liegt in einer gepflegten und ruhigen Ferienhausanlage (14 private Ferienhäuser) am Hang über der Bucht von Gümbet, etwa sieben Gehminuten vom öffentlichen Sandstrand entfernt. Die Anlage ist um einen Gemeinschaftsgarten herumgruppiert, in dessen Mittelpunkt ein großer Swimmingpool zum Baden einlädt (Mai bis Oktober gefüllt). Villa Yildiz hat einen eigenen kleinen Garten und eine schöne Terrasse (ca 28 m2) mit Meeresblick.
Entfernungen: Zur Ortsmitte von Gümbet sind es ca 400 m und ins Zentrum von Bodrum drei km. Einkaufsmöglichkeiten ca 200 m, großer Supermarkt MIGROS ca 2 km, Restaurants ca 200-400 m, Taxistand/Minibus ca 300 m (eine Fahrt mit dem Minibus/Dolmus nach Bodrum kostet ca Euro 1). Arzt ca 250 m. Strand: Der Strand von Gümbet ist der schönste und belebteste Strand in unmittelbarer Umgebung von Bodrum. Es gibt Strandrestaurants, Liegestühle und Sonnenschirme (gegen Gebühr). Für Kinder ist der Strand besonders geeignet, da er flach abfällt.
Preise 2005 (Haus pro Woche): Vor/Nachsaison: März, April, Nov. und Dez. Euro 325, Zwischensaison: Mai und Oktober Euro 375, Hauptsaison: Juni bis September Euro 425 (Preise inkl. Reinigung, Elektrizität, Wasser, Gas und Müllabfuhr, abzüglich Euro 25/Woche bei weniger als 5 Personen für den Schlafraum, der nicht benutzt wird). Ab der dritten Verlängerungswoche gibt es 20 % Nachlass.
Für Langzeitmieter gibt es zwischen November und April günstige Sonderkonditionen.
Für Gäste, die schon einmal das Haus gemietet haben, gibt es auf die zuvor genannten Preise 5 % Rabatt.
Last-Minute-Angebot:
Für Kurzentschlossene, die innerhalb von 12 Tagen vor Mietbeginn das Haus mieten, gibt nochmals 25% Last-Minute-Rabatt.
Für Last-Minute-Mieter besteht auch die Möglichkeit das Haus tagesweise zu mieten. Der Tagesmietpreis beträgt dann in der Nebensaison 40 EUR und in der Hauptsaison 50 EUR, zuzüglich einer Kurzmietpauschale von 50 EUR.
Weitere Informationen und Buchung, auch abends und am Wochenende: Horst Braun, Am Birkenrain 8, D-79271 St. Peter i. Schwarzwald, Tel. 07660/941863, Fax: 941864, Mobil: 0172-7633009, E-Mail: braun.insider@t-online.de
Yalikavak: PINK LIFE oder der Palmengarten am Meer Der Name klingt ein bißchen schräg: pink life. Aber die Assoziation ist falsch, der Platz ist seriös und alles andere als beliebig.
In Yalikavak (22 km westlich von Bodrum) gibt es eine private Ferienanlage für einen harmonischen Urlaub: das PINK LIFE Apart Hotel. Die sieben Häuser mit je zwei komfortablen Wohnungen (zwei Schlafräume, Salon, Küche und Bad) in hervorragender, für türkische Verhältnisse überdurchschnittlicher handwerklicher und geschmackvoller Ausstattung, liegen direkt am Strand. Ein eigenes Schwimmbad mit Wasserfall und integrierter Massagewanne für fünf Personen sowie eine gute Snackbar am Pool garantieren entspanntes Ferienmachen.
Die Wohnungen sind mit Satelliten-TV, Telefon, kalter und warmer Klimaanlage, Zentralheizung und geschmackvoller Pantry ausgestattet. Kosten je nach Saison auf Anfrage. Adresse: PINK LIFE Apart Hotel, Aratepe Mevkii Yalikavak, Bodrum/Turkey, Fax: (+90252 385 4967, Tel: +90 252 385 2022.
Yalikavak: HOTEL MIRAY Kleines Hotel 50 m vom Meer. Das Hotel Miray liegt am Rande von Yalikavak (Nordwesten der Bodrum Halbinsel), nicht weit vom Zentrum der sympathischen Stadt. Das Hotel bietet 15 Zimmer mit 30 Betten in kleinen, weißen, säulengechmückten Häusern, die um das Swimmingpool herum gruppiert sind. Die Besitzer Hamdi und Ülkü haben viele Jahre in Karlsruhe gelebt und sprechen sehr gut deutsch. Die blitzsaubere Anlage ist ein reiner Familienbetrieb. Die Gastgeber bemühen sich sehr um das Wohl ihrer Gäste und freuen sich über jeden Besuch aus Deutschland. Die nahen Restaurants von Yalikavak machen es leicht, jeden Abend ein anderes Ambiente auszuwählen. Insider-Gäste, die sich vor ihrem Törn eine Woche bei Hamdi und Ülkü eingestimmt haben, waren begeistert. Preise auf Anfrage.
Auskunft: Miray Hotel, 48400 Bodrum-Yalikavak, Belediye Plaji arkasi, Tel. +90 252 385 4930, Fax +90 252 385 4934.
Datça: VILLA CARLA Insidertip für Segler mit Wanderambitionen. Wir Segler kennen die Datça-Halbinsel als langezogene "Steinwand" mit dem windigen Kap Knidos an der Spitze, das auf dem Kurs von Marmaris nach Bodrum "genommen" werden muß. Immer wenn ich an der langgestreckten Halbinsel mit ihren Höhenzügen und Tälern entlangsegle, nehme ich mir vor, eines Tages den Weg zum Kap von Land aus zu erkunden. Idealer Ausgangspunkt für eine solche Exkursion ist das kleine deutsche Privathotel "Villa Carla" auf einer Klippe über dem Meer, 15 Minuten südlich von Datça. Von hier unternehmen die deutschen Gastgeber Carla und Manfred Winkler mit ihren Gästen Ausflüge in die nähere und weitere Umgebung der Halbinsel, um unberührte Natur und antike Plätze zu entdecken. Preise auf Anfrage.
Wer seine Segeltour für ein paar Tage (oder einen längeren Erholungsurlaub vom Schiff) in ruhiger und angenehmer Umgebung unterbrechen will, nehme Kontakt auf mit Hotel "Villa Carla", TR-48900 Datça/Mugla, Tel: +90 252-712 2890, Fax: 712 2029.
Bozburun: SABRINAS HAUS Wer einen besonderen Landurlaub erleben will, besucht SABRINAS HAUS, an der Ostseite des Festlandes südlich von Bozburun, ein Refugium mit luxuriöser Note. Man sitzt auf der Terrasse über dem Meer und läßt sich mit landestypischen Spezialitäten verwöhnen. An der Bar werden phantasievolle Cocktails gemixt.
SABRINAS HAUS bietet wenigen Gästen viel Platz zum Aufleben in Zimmern mit eigenem Charakter. Der süße Duft der Blüten vermischt sich hier mit dem herben Geruch der See. Eine architektonisch gelungene Anlage: Landhaus im orientalischen Stil, Urlaubs-Idylle mit Ankerplatz für Schiffe. Fischerboote tuckern, Zikaden zirpen, nachts ruft das Käuzchen. Mit das Lauteste, was man hier hört, ist die Ewigkeitsmelodie von Wind und Wellen. Im Hinterland von SABRINAS HAUS erleben Sie ursprüngliche, vom Tourismus noch (fast) unberührte Dörfer. Preis pro Doppelzimmer je nach Saison zwischen Euro 40.- und Euro 50.- pro Woche.
In der Zwischensaison, wenn es nicht zu warm ist, bietet Patronin Sabrina ihr Hotel für Seminare an. Zu diesem Zweck wurde ein eigenes Seminargebäude 50 m vom Meer eingerichtet, mitten im Grünen, weiß mit großen Bogenfenstern, geschmackvoll, kühl und behaglich. Nutzungsmöglichkeiten mit Tischen, Stühlen, Tafel oder zur Arbeit am Boden mit Matten, Kissen und türkischen Teppichen. Frischluft-Freunde können auch ungestört auf der von Sonnensegel, Olivenbäumen, Bananenstauden und Fiskus Benjaminus beschatteten Terrasse vor dem Seminar-Raum arbeiten. Miete für den Seminar-Raum Euro 250,- pro Tag.
Auskunft: Christl Koser, Kochenmühle 2, 70771 Leinfelden-Echterdingen, Tel. 07157-4187, ab 18:00 Uhr 0711-79779 26. Oder Sabrinas Haus, Bozburun/Marmaris/Türkei, Tel +90 252 45 62 045, Fax +90 252 45 62 470. Siehe auch: http://www.sabrinas-haus.com
Kalkan: PENSION DAPHNE Im Zentrum des Urlaubsortes mit Dachterrasse, auf der das Frühstück serviert wird. Doppelzimmer ab Euro 20/Tag. Hasan Altan Cad. Tel +90 242 8443547.
Kas: ADA APARTMENTS mit großzügigen Zimmern auf der vorgelagerten Halbinsel Çukurbag. Tagespreis für zwei Personen ca Euro 50. Tel. +90 242 8361911, Fax +90 242 836 1913.
Çirali: OLYMPOS LODGE inmitten von Zitronenbäumen. Bungalow mit Frühstück für zwei Personen ab Euro 70 pro Tag. Tel +90 242 825 7171, Fax +90 242 7157.
Olympos: KADIR'S YÖRÜK TREE HOUSE Bauernhäuser mitten in einer wilden Schlucht. Ab ca Euro 10 pro Nacht. Tel +90 242 8921250.
Antalya: HOTEL TÜRK EVI oberhalb des antiken Hafens in der Altstadt. Wochenpreis pro Person etwa Euro 400 (TUI). Tel +90 242 2486591, Fax +90 242 2419419.
Istanbul: Der Insider-Tipp "3 Tage Orient" Wie wär's mit einem Insider-Kurzurlaub in Istanbul? Vor hundertfünfzig Jahren "die schönste Stadt der Welt" (Alexander von Humboldt), heute ein Abenteuer, das viele Überraschungen bereit hält, wenn man nicht weiß, wohin man sich in der knappen Zeit wenden soll. Deshalb hier der Insider-Tip für den Zwischenstop oder den Kurzurlaub in Istanbul. Aufgeschrieben hat ihn mein Freund Werner Würz aus Düsseldorf, der uns mit seiner Frau Hanni besuchte und anschließend einige Tage durch Istanbul streifte. Sein Resümee:
Hotels: Nehmen Sie eines im Bezirk Sultanahmet. Das ist Alt-Istanbul und Sie sind in wenigen Minuten zufuß an der Blauen Moschee, der Hagia Sophia, der Versunkenen Zisterne und am Topkapi Palast. Sparen Sie nicht am Hotel, sparen werden Sie am Essen und am Taxifahren, weil das generell preiswert ist.
Spitzenreiter der Hotels im Sultanahmet: Yesil Ev, das grüne Haus, Einzel por $ 120,-, Doppel pro Nacht $ 160,-, PasaSuite $ 250,- alle mit Frühstück, ein Urlaubs-Erlebnis für sich (altes Konak = Gästehaus, im veredelten Holzhaus-Stil), ruhig trotz bester Lage direkt zwischen den Moscheen. Anschrift: Yesil Ev Oteli, Kabasakal Sokak No. 5, Sultanahmet, Tel. +90 212 5176785, Fax: +90 212- 5176780. (Wenn Sie dort nicht wohnen wollen: Trinken Sie nebenan im Garten einen Tee; das Ambiente ist erlebenswert.)
Eine preiswertere Alternative, nicht euphorisierend wie das Yesil Ev, aber brauchbar (und im Vergleich zu anderen ruhig): Sokullupasa Oteli, Mehmetpasa Sok. No 3, Sultanahmet, Doppel pro Nacht $ 70,- Tel. +90 212 518 1790, Fax +90 212 518 1793.
Nicht getestet, aber testenswert: Hotel Hippodrome, gleiche Gegend, gleicher Stil, Doppelzimmer $ 35.- also nochmal um die Hälfte preiswerter; aber an belebter Straße. Tel. +90 0212 517 4529, Fax +90 0212 5160268.
Essen: Problem yok = kein Problem! In der Straße vor der Hagia Sophia zum Beispiel Divan Yolu, gibt es das "Vitamin Restaurant". Kein restriktiver Müsli-Schuppen, sondern eine schmack- und herzhafte Schmurgel-Stube: Gleich am Eingang die zwei Dutzend heißen Pfannen, man zeigt was man will, läßt sich den Teller vollpacken und ins gepflegte Obergeschoß bringen, standesgemäß mit Blick auf die Blaue Moschee.
Gleiche Straße, ein paar Schritte vor dem "Vitamin Restaurant": der "Pudding Shop", klingt süßlastig, bietet aber Ähnliches wie das Vitamin-Restaurant. Die unbekümmert gewählten Namen stammen aus der "Gründerzeit" der ersten rückkehrenden Gastarbeiter; da war es erstmal wichtig, überhaupt einen "westlichen" Namen zu haben.
Problem yok, so ist es überall in Istanbul, vom Kringelverkäufer an der Ecke über die Fischrestaurants (mit Zigeunermusik) im Kumpkapi-Viertel unten am Wasser bis zu den Ausflugslokalen draußen am Bosporus: Verhungern muß man hier wirklich nicht, es ist nirgendwo teuer und schmeckt immer herzhaft und interessant.
Kontaktpersonen: Zeki Yücel und Turhan Kilic; beide deutschsprechend. Letztenendes Teppichhändler, aber nicht von der plumpen Sorte, sondern mit dem Konzept "Erfolg durch Fairneß und Zusatznutzen". ("Wir wollen, daß man uns weiter empfiehlt".) Turhan macht Führungen mit dem Besten, was er von 30 anderen Führern aufgeschnappt hat ("da ganz oben am Seil des Leuchters, das sind Straußeneier, weißt du, warum die da hängen?"). Zeki ist der Teppichmann. Sein Laden in einer Tiefparterre-Basar Straße ganz nahe an der Hagia Sophia, steht auf der Insider-Liste der Lufthansa und der Deutschen Botschaft. Beide empfehlen sich ausdrücklich als "Möglich-Macher vor Ort", vor, während und nach dem Aufenthalt. Nicht zuletzt für Besorgungen und Beschaffungen: "Öllämpchen wie im Kronleuchter der Hagia Sophia? Klar, finden wir für dich!" Das Engagement ist so groß, daß, wie so oft in der Türkei, die Gefahr der Vereinnahmung besteht. Aber die beiden nicht zu kontakten, hieße ein Mosaik-Steinchen Istanbul versäumen. Adresse: ONUR, Carpets & Kilims, Sultanahmet Arasta Carsisi 173, Tel +90 0212 517 6801, Fax +90 0212 516 2251.
Vorschlag für den ersten Tag: Fangen Sie an der Galata-Brücke an, das gibt Ihnen ein Gefühl des Überblicks. Steige(r)n Sie (sich) dann über den Ägyptischen und den Großen Basar (er ist wirklich groß) zu den Moscheen. Topkapi verdient einen ausgeruhten zweiten Vormittag. Apropos ausgeruht: Fahren Sie "tote Strecken" grundsätzlich mit dem Taxi, das ist preiswert und immer auch ein Stück Sightseeing. Laufen werden Sie noch genug in den Basaren und Museen. (Aber Achtung: der Taxameter muß eingestellt sein, bei Autos "ohne" ist Wachsamkeit geboten).
Stichworte für weitere Tage: Nach dem Topkapi Palast: Eine Fahrt auf dem Bosporus mit dem ganz normalen Verkehrsmittel, der Fähre. Der große, Jahrhunderte alte Friedhof auf der asiatischen Seite, wo jeder gläubige Muslim begraben sein will: Karaca Ahmet Mezarligi. Fähre Eminönü (Altstadt-Seite der Galata-Brücke) Harem, kürzester Weg, aber nur stündlich, weil Autofähre. Oder, alle 20 Minuten, von Eminönü nach Kadiköy. Drüben dann mit dem Taxi zum Friedhof. Oder die vielen fantastischen Museen, z.B. das Kariye Museum in der Erlöserkirche Chora in der Nähe der Theodosius-Mauer, das eine der reichsten Mosaikkollektionen der Welt beherbergt. Oder der Dolmabahce Palast (am Bosporus im Ortsteil Besiktas), das Museum des "verrückten Rokkoko", mit 285 Zimmern, 43 Hallen, sechs Balkonen, sechs türkischen Bädern und 14 Tonnen Gold.
Und gehen Sie ruhig mal in ein Hamam, ein türkisches Bad: Eines der schönsten liegt im Stadtteil Beyoglu in einer Seitengasse der Istiklal Caddesi, einer der moderneren Einkaufsstraßen. Aber auch in der "Pudding Shop"-Straße ist ein durchaus akzeptables.
Augenöffner 1: Die "Zwischen-Träger" im Basar-Viertel. Der Berg ist steil und die Gassen so eng, daß nur einige wenige mit dem Auto befahrbar sind. Wenn die Lieferwagen mit der neuen Ware kommen, schleppen Männer, oft alt, immer klein, meist lumpig und gezeichnet von ihrer Arbeit, riesige Ballen von Textilien 90° nach vorne gebeugt in die Seitengässchen. Man hat das Gefühl, daß sie auch ohne Last nicht mehr aufrecht gehen werden. Eine Elite der Mühseligen.
Augenöffner 2: Die Möven, die eigentlich Wesire sind. Abends werden die sechs Minaretts der Blauen Moschee hell mit Scheinwerfern angestrahlt. Der Nachthimmel verschluckt das Licht: Nur die schlanken Türme kontrastieren mit dem Schwarz, und die Möven, die in den Lichtblock hinein- und wieder hinaussegeln, durch Zauberei als weiße Schatten auftauchend und wieder verschwindend wie im Prager Schwarzen Theater. Sicher sind es nur die größten und kühnsten und die besten Flieger, "und früher", sagt deine Insider-Begleiterin und hängt sich bei dir ein, "früher waren das alles Piraten oder wilde Wesire..". © Werner Würz, Baumberg
Bei Anrufen aus dem Ausland 0090 und die Null vor dem Ortscode weglassen!
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