- Der Insider


-
- Boynunzbükü: Speisen wie bei Obelix
15.4.2010

Der an der Westseite des Fethiye Golfes weit nach Westen einschneidende Fjord ist unter allen bemerkenswerten Ankerplätzen in der Umgebung der Platz mit dem größten landschaftlichen Reiz. Zahlreiche Yachten können sich hinter den bewaldeten Landvorsprüngen verstecken, ohne dass der Nachbar gestört wird. Wegen der großen Wassertiefe sind beim Ankern in jedem Fall Leinen zu den Bäumen auszubringen. Im Scheitel der weiten Bucht hat ein Bach viel Land aufgeschwemmt, auf dem herrliche Amberbäume wachsen, die in der Türkei unter strengstem Naturschutz stehen. Das Yacht Mola Restaurant hat sich hier auf längeres Bleiben eingerichtet. Der Platz wird zu beiden Seiten durch romantische Schilflandschaft begrenzt.

Je nach Belieben ankert man entweder auf gut haltendem Schlickgrund in einiger Entfernung vom Steg oder nähert sich diesem vorsichtig mit dem Heck und macht mit den ausgelegten Murings dort fest. Der frühere Holzsteg - seit Winter 2010 neue Schwimmsteg - des Yacht Mola Restaurant hat außen 3 m und innen 2 m Wassertiefe. Wasser aus dem langen Stegschlauch direkt am Liegeplatz von einer ziemlich weit entfernten Quelle mit Wasserfall. Dusche/WC beim Restaurant. Spezialität: Wildschweinkasserolle à la Obelix (5 Std. vorher anmelden, Tel: 0543 790 3843 oder 0535 967 6797).


Fast wäre dieses idyllische Plätzchen dem Bau eines Ferienzentrums mit 2000 Betten und angeschlossener Marina zum Opfer gefallen, doch die Naturschützer haben sich durchgesetzt. Panorama: hier

-

Kommentar dazu:



Bitte nicht mehr als 6 Zeilen - der Kommentar wird schnellstens freigeschaltet!

 

Boynuz Bükü


Dr. Hartwig Barth, 15.4.2010
Der im schönen Panorama noch sichtbare alte und fast romantische Holzsteg in Boynuz Bükü mit seinen teils stark geflickten Murings ist über den Winter 2010 durch einen neuen und modernen Schwimmsteg (leider) ersetzt worden. Dadurch ist es zwar sicher vertrauenswürdiger, aber die Romantik geht wie überall im Revier weiter zurück.

Udo Hinnerkopf, 19.4.09
Das stimmt, es gibt keinen Veterinär hier, der ein irgendwo im Wald an der Küste geschossenes Wildschwein auf Trichinen prüft. Da Muslime kein Schweinefleisch essen, ist dies auch nicht erforderlich gewesen - die geschossenen Tiere wurden an Ort und Stelle verscharrt. Als bekannt wurde, dass Ausländer Wildschwein schätzen, spezialisierten sich Nischenjäger auf yaban domuzu. Wichtige Regel für den Verzehr an Bord: als Gulasch im Schnellkochtopf kräftig durchgaren, das überlebt keine Trichine. In den Buchtenrestaurants darauf achten, dass das Fleisch nicht medium gegrillt auf den Tisch kommt, sondern unter großer Hitze kräftig durchgekocht bzw. -gebraten ist. Wer Bedenken hat verzichtet besser und bestellt gegrilltes Hühnchen.

Achim Kuhlmann, 19.4.09
Ahoi Herr Hinnerkopf, haben Sie Infos darüber, ob man dort Wildschwein bedenkenlos essen kann? Hintergrund der Frage ist: Zu Hause werden die Tiere nach der Schlachtung vom Veterinär u. a. auf Trichinen untersucht. Für mich kaum vorstellbar, dass dort auch; denn ich vermute, dass die Tiere selbst geschossen werden und dann sofort im Topf landen. Mit freundlichen Grüßen Achim Kuhlmann

- - -
Best places to go


Zu Skippers Lieblingsbuchten an der Küste (wird laufend ergänzt)

nördlich von Bodrum: Gümüslük | Iassos | Ilica Bükü | St. Paulsbucht | Körmen Adasi

zwischen Bodrum und Marmaris: Karacasögüt | Nasenbucht | DegirmenBükü | Kaptans Place | Turgut Restoran

Çatibucht |
Palamut | Hayit Bükü | Dirsek Bucht | Aurora Selimiye | Selimiye | Sailors Paradise

Fanari-Restaurant | Bozukkale | Pupa-Marina  zwischen Marmaris und Fethiye: My Marina | Dalyanfluss

Tersane (Fethiyegolf) | Boynuz Bükü  | Gemiler Insel | Kaltwasserbucht | verlassenes Kayaköy

zwischen Fethiye und Antalya: Kas | Üçagiz und Kale | Tersane (Kekova) | Gökkaya

Dodekanes: Insel Symi | Insel Gaidaros | Kastellorizon 


-