Der Insider

Revierroute von Kusadasi nach Çanakkale: Auf nach Norden!
aktualisiert März 2011

Kühler Wind und weniger Gulets
als im Süden! Das ist der entscheidende Vorteil dieses Küstenabschnitts: Hier ist angenehmer im Juli und August, es weht fast immer eine ordentliche Segelbrise (manchmal sogar recht kräftig!) und es gibt fast keine Gulets, die zwischen Bodrum und Antalya manche Bucht belegen. Wer also Stille, Kühle und gute Segelbrisen sucht: auf nach Norden! Nur ein Wehrmutstropfen muss geschluckt werden: die Buchten sind nicht so zahlreich und auch nicht so lieblich wie im Golf von Fethiye oder im Golf von Gökova. Die Küste um Çesme und Ayvalik ist kahler und strenger. Einige besondere Plätze sind dennoch zu entdecken.

Nicht nach Izmir!
Wer nicht aus ganz dringenden Gründen nach Izmir muss, sollte den inneren Golf meiden, an dessen Ende die drittgrößte Stadt der Türkei liegt. Izmir an sich hat viel interessante (auch antike) Ecken, die einen Besuch lohnen würden. Aber das Liegen ist eine Gottesstrafe. Die einzige annehmbare Marina heißt Levent-Marina und wird im Winter 2003/04 renoviert. Doch der Lärm ist überall und die Großstadt nah. Vor allem aber ist das Herauskreuzen aus dem Golf gegen den oft heftigen NW-Wind und die kurze steile See eine mühsames Unterfangen. Besser man lässt die Yacht "außen" (z.B. in der neuen Çesme-Marina oder in der früheren Altin Yunus, heute Setur Çesme Marina oder in Dalyanköy) liegen und benutzt den Dolmus, um in die Stadt zu kommen.

Der äußere Teil des Izmirgolfes ist vielfältig gegliedert, durch Inseln aufgelockert und hat einige sehr urige Fischerhäfen, die einen Besuch lohnen würden, wenn sie nicht mit Fischtrawlern und kleiner Fischerboot voll belegt wären. Die Küste der hohen Karaburun Halbinsel ist steil und oft unnahbar. Dafür ist das Innere der Halbinsel überraschend unberührt und im Frühjahr oder Herbst ein gutes Gelände für Segler, die sich mal so richtig die Beine vertreten wollen: Während die Yacht im Hafen bleibt, wandeln Skipper und Crew in luftigen Höhen und genießen den Blick hinüber nach Chios, hinauf nach Lesbos und in die Weite der Kykladen.

Die erste nützliche Bucht nordwetlich von Kusadasi ist

Cam Limani
Wer versucht von Kusadasi Richtung Nordwest zur Teos Marina in Sigacik gegen heftigen Westwind aufzukreuzen, kann in der kleinen Bucht Çam Limani 12 sm nordwestlich von Kusadasi einen Schutzplatz finden. Gleich östlich von Kap Sünger Burnu bietet Çam Limani einen angenehmen Ankerplatz.


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Körmen vor der Doganbey Insel
Von Kusadasi gegen den meist westlichen Wind aufkreuzend, ist Doganbay die erste brauchbare, gegen die sommerlichen Winde gut geschützte Bucht. Sie wird nur von Fischern benutzt und gelegentlich ein, zwei vorbei kommenden Yachten. Man ankert frei und hat Blick auf die vorgelagerte Insel Doganbey. Bei starkem Nordwind gibt es starke Fallböen. Also viel Kette stecken! Panorama:
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Teos Marina in Sigacik
In der Tat ist dieser Platz für eine Marina ideal: die Nähe zum Flughafen Izmir und der Komfort einer Yachtstation auf halbem Weg von Kusadasi nach Çesme sind nichtSigacik von der Hand zu weisen. Die Marina wurde im Frühjahr 2010 eröffnet. Yachten können an den sauber verlegten Schwimmstegen mit Murings festmachen. Der Hauptwellenbrecher wurde an seinem verlängerten Ende mit einem Molenfeuer versehen. An seiner Wurzel wurde eine große Fläche betoniert und ein Travelliftbecken ausgehoben. Hier können Yachten an Land gestellt und repariert werden. Auf Reede kann man auch nördlich vor dem Wellenbrecher auf gut haltendem Grund vor Anker gehen und frei schwojen. Die Marina ist bei allen Winden sicher und wird wegen ihrer Nähe zu Izmir Bedeutung erlangen. Weitere Information im Detail:
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Am kleinen Yachtkai an der Nordmole des Fischerhafens liegen einheimische Boote. Der Platz ist sehr beengt und nicht zu empfehlen. Rund um den Hafen wurde ein Park angelegt. Die Restaurants am Hafen bieten gute Fischgerichte. Idyllisch der kleine Dorfplatz bei der Moschee mit Brunnen und Teehaus unter Weinlaub. Im nahen Seferihisar kann man sehr gut einkaufen und einen Nachmittag mit Teetrinken und das türkische Leben beobachten verbringen.

Geheimtipp Himmelshafen!
Die Bucht muss man kennen, um sie zu finden. Sie heißt Gökliman und befindet sich an der Westeinfahrt zum Golf von Sigacik. Zwei Buchtarme schneiden in die hohe Küste ein. Der westlichere ist tief gewunden und endet in einem schmalen Fjord, der hervorragenden Schutz bietet. Man legt den Anker weit ins tiefe Wasser und macht mit einer oder zwei Landleinen an den Felswänden fest. Leider haben auch hier (erlaubte?) Fischzuchtstationen ihre Schwimmstege und manchmal dröhnt nachts der Generator durch die Sternenstille. Panorama:
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Drei Marinas sind im Einzugsbereich von Izmir entstanden:

Die Marina Alacati ein paar Meilen südlich von Çesme im Alaçati Körfezi (38°15,2 N 026°23,5 E), einer tief nach Norden einschneidende Bucht. Bei der Einsteuerung muss man auf die vielen Surfer achten, die wie bunte Schmetterlinge über die tiefe Bucht schweben. Die Marina ist voll in Betrieb, zu ihren Highlights gehören die guten Restaurants, der 5 km entfernte sehenswerte Ort Alacati mit seinem griechischen Ambiente und die in Teilen bereits fertiggestellte Wohnanlage mit bunten Häusern à la Port Grimaud an der Cote Azur. Mehr:
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C+N Çesme Marina
Nur 15 Meilen nordwestlich entstand im Fähr- und Dampferhafen Çesme die nächste Großmarina. Sie ist eine Kooperation zwischen Camper&Ncholson Marina Projects und einem türkischen Investor. Im Sommer 2010 eröffnet ist die CN Cesme Marina eine der schönsten an der Küste. Noch gibt es Liegeplätze, aber man kann voraussehen, dass diese bald alle vergeben sind. An den Schwimmstehen sind Versorgungskästen für Wasser und Elektrik sind installiert, Murings ausgelegt. Mehr:
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In der Stadt üppige Auswahl an Obst und Gemüse, Lebensmitteln und Fisch. Entlang der Promenade gibt es mehrere Restaurants; sehr angenehm sitzt man auch beim kleinen Fischerhafen weiter nördlich. Während der Saison verkehren fast täglich Fährboote zwischen Chios und der Türkei, und es ist erfreulich zu sehen, dass die beiden Fähren unterschiedlicher Nationalität nicht nur einträchtig nebeneinander ankern, sondern sich bei seitlichem Wind auch mit Leinen innig verbinden.

Der Gemeindehafen von Dalyanköy nennt sich auch Marina
und ist der dritte neue Yachtanleger im Raum Izmir, den man sich merken sollte. Der von Einheimischen wegen seiner guten Fisch-Restaurants an der stimmungsvollen Wasserfront gern besuchte kleine Fischerort liegt im Ildir-Golf, 2,5 sm nordwestlich der Golden Dolphin Marina, heute Setur Çesme Marina (nicht zu verwechseln mit der möglichen Setur Marina im Hafen von Çesme), in einem gekrümmten Hafenschlauch. Im vorderen Teil des Hafens ankern türkische Fischerboote. Der sehr gut geschützte innere Teil wurde zu einem von der Gemeinde betriebenen marina-ähnlichen Yachthafen ausgebaut und durch einen Zaun geschützt. Man legt mit dem Anker rückwärts zur Pier an, Wassertiefen in der Mitte um 3 m, an der West- und Ostpier zwischen 2,90 m und 2,20 m. Es gibt Platz für bis zu 40 Yachten, der allerdings von einheimischen Booten meist belegt ist; Versorgungssäulen für Wasser und Strom sind vorhanden. Panorama:
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Foça: Ein kleines Buchtenparadies
Nicht umsonst hatte hier der Club Mediterrane eines seiner ersten Dörfer eingerichtet. Das Revier um Foça von Inseln und kleinen Buchten mit türkisfarbenem Ankergrund gespickt ist nicht einfach und verlangt Aufmerksamkeit vom Navigator. Im Hafen legt man im Büyük Limani, dem "großen Hafen" mit Buganker und Heckleine an der für Yachten reservierten Pier direkt am Ort an - so es einen freien Platz gibt - und findet sich in einem zwar touristischen, aber trotzdem idyllischen Ort mit vielen hübschen alten Häusern aus griechischer Zeit. Die Fischrestaurants um den Küçük Limani, den "kleinen Hafen" lohnen einen mehrgängigen Besuch. Im Winter 2009 wurde die Trawlerflotte in den Westteil der geräumigen Bucht verlegt, wodurch Yachten mehr Liegeplätze bekamen. Mehr:
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Setur Çesme Marina
Gleich um die Ecke von Çesme liegt die schon etwas betagte Marina, die unter dem Namen "Golden Dolphin" (türkisch: Altin Yunus) bekannt wurde. Der im Oval gebaute Yachthafen unter der bautechnisch überholten Luxus-Hotelanlage, bietet gute Restaurants. Die Marina ist - wie bereits in der Vergangenheit - vor allem mit großen Motoryachten belegt. Es gibt zwar Gastliegeplätze; diese sind jedoch auf Wochen im voraus vergeben. Segler können die Einrichtungen des Hotels nutzen. Die Preise lagen im Rahmen der übrigen Marinas an der Küste. Im Herbst 1997 wurde die Marina von der Setur-Gruppe übernommen, zu der auch die Marinas in Istanbul Kalamis-Fenerbahçe, in Ayvalik, Kusadasi, Marmaris, Finike und neuerdings auch in Yalova im Marmarar Meer gehören. Dauer- und Gastliegern werden Allaround-Serviceleistungen geboten. 200 Liegeplätze an Murings, Yachten bis 30 m Länge und 4,7 m Tiefgang können festmachen.

Bademli, bester Ankerplatz
Wenn der kleine Fischerhafen von Dikili eng belegt ist und es für die Yacht keinen Platz mehr gibt, weicht man am besten nach Süden aus. Im Bademli Limani findet man in jedem Fall einen ruhigen Ankergrund. Es gibt zwei Zufahrten und drei verschiedene Stellen, wo der Anker fallen kann (Details aus der Seekarte). Vorsicht: Im inneren Teil der Bucht vor der Ortschaft Bademli wird es seicht! Die heißen Quellen am östlichen Ufer nahe bei der Südeinfahrt versprechen einen entspannten Aufenthalt. Panorama:
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In Ayvalik überwintern
Wer auf dem Weg nach Istanbul oder zum Schwarzen Meer die Passage durch die Dardanellen und das Marmara-Meer für den nächsten Sommer aufheben will, kann sein Boot für die Wintersaison in der Setur Ayvalik Marina legen. Die Marina ist Tag und Nacht und rund ums Jahr bewacht. Liegeplätze mit Muring, Elektrizität und Wasser am Liegeplatz, Toiletten und Duschen, 120 t Slipwagen, 80 t Travellift mit 175 Plätzen an Land. Technischer Service für Überholungsarbeiten. Supermarkt, Restaurant, Bar, Cafeteria, Waschsalon. Alle Behörden in der Marina. Mehr:
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Die Marina liegt am Rande der Stadt, 15 Gehminuten vom Zentrum. Auch im Hochsommer, wenn es "unten" bei Marmaris und südlicher zu warm wird, verspricht Ayvalik mit seinem moderaten Klima einen angenehmen Aufenthalt. Das Inselgewirr rund um die Stadt ist auch ein Paradies für Segler, die keine großen Sprünge machen wollen: kleinere trailerbare Boot können hier stationiert werden. Es gibt viele Buchten zu entdecken. Stadt und Umgebung sind zwar recht touristisch. Aber abseits der Strände finden Segler immer noch stille Ankergründe.

Geheimtipp Alibey-Hafen
Hier könnte man es aushalten, wenn man dem hektische Treiben der Groß-Marinas im Süden entfliehen will. In der großen Hafenbucht Ayvalik Limani, direkt westlich des Ortes Alibey, befindet sich der geschützte Hafen, der Fischern und auch Yachten Liegeplätze bietet. Hier soll irgendwann eine Marina entstehen. Mole und Kaianlagen sind fertiggestellt, man kann zwischen Fischer- und Ausflugsbooten an der Nordpier anlegen oder frei schwojend inmitten des Hafens ankern. Die Wassertiefen sind unterschiedlich, doch kann man mit 2,50 bis 3 m rechnen; nur im Westteil ist es flacher. Der Schlickgrund hält gut. Die Böen fallen seitlich ein, was man beim Anlegen bedenken muss. Panorama:
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Die Insel Alibey liegt gegenüber von Ayvalik und ist mit dem Festland durch einen Damm verbunden. Der geruhsame Ort hat viele Cafés und Teehäuser entlang der von alten Griechenhäusern gesäumten Hafenstraße. Es gibt Brot, Fische und Lebensmittel zu kaufen. Wasser und Strom auf der Pier; Diesel vom Gemeindewagen auf der Pier. PTT in der Nähe, sehr gute Restaurants an der Wasserfront. Hier kann man stundenlang sitzen und dem türkischen Leben zuschauen, ohne sich zu langweilen. Abends füllen sich Promenade und Restaurants, denn der Blick über die Bucht mit den vielen Lichtern von Ayvalik ist sehr romantisch. Der Ort wäre noch stimmungsvoller, wenn nicht die Musik aus den Lautsprechern der nebeneinander liegenden Lokale alles übertönen würde. Dort gibt es jetzt eine neue Charterbasis, die nördlichste an der Küste: klick

Burhaniye Iskele (Ören)
Der für die beiden Gemeinden Burhaniye und Ören erbaute Hafen ist auf diesem windanfälligen Küstenabschnitt eine Bereicherung. Er ist großzügig geplant; später soll es hier die Marina Burhaniye-Ören geben. Bereits jetzt wird er von Fischern, einheimischen Sportbootfahrern und Yachten benutzt. Bei der Ansteuerung sieht man von weitem den kräftigen Wellenbrecher. Die beiden Molen sind befeuert. Der Ziegelschornstein einer ehemaligen Olivenölfabrik fällt ebenfalls auf. Westlich des vorspringenden Kais ist das Wasser mindestens 4 m tief, im östlichen Teil des Hafens um 2-1 m. Wasser- und Stromanschlüsse sind teilweise vorhanden. Diesel wird mit dem Tankwagen von der 2 km entfernten Tankstelle an der Küstenstraße angeliefert. In der Nähe gibt es Restaurants, Café, Fischhalle, Läden, PTT, Telefon.

Keine Häfen, wenig Schutz
Weiter nordwärts segelnd gibt es einige Ankerplätze vor offener Küste, aber so gut wie keinen Schutzhafen, es sei denn, die Yacht ist nicht größer als 8, maximal 10 Meter. Dann versuche man es in den Fischerhäfen
Altinoluk, Küçükkuyu und vielleicht auch in dem kleinen Hafen von Assos, der Behramkale heißt. Hinter dem Kap von Sivrice Koyu findet man einen einigermaßen brauchbaren Ankerplatz, der bei nördlichen Winden auch über Nacht Schutz bieten kann.

Ab Baba Burnu
(Panorama:
klick) verläuft die Küste glatt nach Norden bis vor Troja und ist total ungeschützt. Wer nach Istanbul segeln will, muss in Çanakkale anlegen, um die Papiere für die Passage durch Dardanellen und Marmarameer zum Bosporus zu klarieren. Der kleine Hafen bietet den wenigen durchreisenden Yachten sichere Liegeplätze. Von hier aus kann man Troja mit dem Taxi oder Bus besuchen. Die beiden Inseln Bozcaada und Gökçeada, die wegen militärischer Anlagen und Übungsgebiete nicht angelaufen werden durften, sind jetzt ansteuerbar. Vorausgesetzt man hat ein gültiges Transitlog.

Bozcaada, das antike Tenedos
Hinter den Hügeln der Insel südlich der Dardanellenmündung versteckten sich die Griechen, als sie auf Odysseus Rat das hölzerne Pferd vor Troja zurück gelassen hatten. Diese in die Weltliteratur eingegangene List besiegelte den Niedergang Trojas... Auf dem Kurs nach Norden entlang der unwegsamen Küste der Troas (Nord-Süd verlaufender Küstenabschnitt zwischen Dardanellenmündung und dem Golf von Edremit) bietet die Insel willkommenen Schutz. Bei starkem Nordwind ankert man entweder direkt an der Südküste der Insel, Achtung vor den Riffen! Oder man läuft den Hafen an der Ostküste unter dem Kastell an. Yachten ankern entweder im nördlichen Eck vor dem flachen Wasser des Wellenbrechers. Oder gehen mit Heckleine an den Wellenbrecher gleich hinter der Einfahrt. Da die Insel noch immer vom Militär beansprucht wird, erkundige man sich in Çanakkale oder Ayvalik über die aktuelle Situation. Unter Umständen darf man den Hafen an bestimmten Tagen nur für einen kurzen Aufenthalt anlaufen. Panorama:
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Ähnlich ist die Situation auf Gökçeada. Hier sollte man sich ebenfalls erkundigen. Im Prinzip ist die Insel aber frei und man kann sie besuchen.

Çanakkale: Guter Liegeplatz für Troja
Will man Troja besuchen, läuft man am besten den Hafen von Çanakkale im Südteil der Dardanellen an. Der Hafen hat Betonpiers, an der Yachten festmachen können. Hier kann das Boot für einen Tag unbeaufsichtigt liegen bleiben. Çanakkale ist Port of Entry und Kontrollhafen für die Dardanellen. Wasser auf der Pier, Diesel an der Tankstelle; alle Einkaufsmöglichkeiten im Ort. Troja mit Taxi, Dolmus oder Bus 28 km.

Für das gesamte Gebiet der Dardanellen gibt es besondere Vorschriften.

Der kleine Yachthafen, der sich Çanakkale Marina nennt, kann bei jeder Wetterlage angelaufen werden. Wassertiefe in der Einfahrt 6 m, innen 4 m. Am Yachtkai liegt man gut geschützt. Die Liegegebühren sind akzeptabel. Bei längeren Ausflügen kann man das Boot unbesorgt zurücklassen. 24h Wachdienst. Zoll, Passamt, Hafenmeister und Gesundheitsbehörde sind in nächster Nähe. Gutes Trinkwasser am Yachtkai. Restaurant, Duschen/WC und Tankstelle beim Büro. Lebensmittel in verschiedenen Geschäften in der Stadt. Panorama: klick

Die Stadt Çanakkale hat nichts Aufregendes zu bieten. Nur die Fähren bringen Leben in die Hafengegend; dort gibt es jede Menge Andenkenverkäufer und Imbissstände. Außer den häufig pendelnden Fähren zwischen Çanakkale und Eceabat auf der anderen Seite drüben. Es bestehen Fährverbindungen nach Gökçeada, Bozcaada und nach Istanbul. Siehe dazu auch den Bericht in der YACHT "Mit Google Earth nach Istanbul": klick

Siehe auch Anmerkungen von Skipper
Richard Müllegger zur Route Kuasadasi - Ayvalik:
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